Ein Muss kommt selten allein

Heute ist ein Sonntagmorgen ganz nach meinem Geschmack. Unsere Kinder sind beim jeweils anderen Partner. Somit herrscht kein Geschrei und kein Gebrüll in unseren 4 Wänden. Eine Wohltat für mein Nervenkostüm, welches aktuell lediglich aus drei Strickeln besteht und wohl eher einem Tanga gleicht als einem Kostüm.

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Eine, auf Lügen basierende, Wahrheit

Ich habe vor einigen Monaten zwei, drei frühere Artikel aus dem Blogverlauf herausgenommen. Diese laß ich mir in den letzten Tagen erneut in Ruhe durch. Damals war ich der Meinung, mein Vater würde es mir übelnehmen, wenn ich meine, die im Grunde unsere Geschichte ist, für dich lesbar gestalte.
Meine Meinung hat sich mittlerweile geändert. Das hat nichts damit zu tun, dass mein Vater mittlerweile bei Engeln wohnt, sondern vielmehr damit, dass ich zu 100 % zu meiner Vergangenheit stehe. Egal was auch passiert, es bleibt meine Geschichte. Weiterlesen

Jupp, genau meins

Ein wunderschöner Montagmorgen. Ich bin hundemüde, habe Kopfschmerzen, der Himmel ist bewölkt und mein Bett ruft ständig – ausrechnet meinen – Namen. Neben mir liegen zwei Kapitel meines angefangenen Manuskriptes, die redigiert werden wollen. Wenn nochmal hinschaue, entdecke ich mein Frühstück, welches gegessen werden möchte. Ich sage dir, mein Morgen ist so wunderschön klebrig, dass ich gar nicht vom Fleck komme.

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Das Leben geht weiter

Seit fast fünf Wochen stehe ich unter Dauerstrom. Mit dem Resultat: Ich bin mental und geistig leer. Mein Kopf gleicht einer staubigen Zweizimmerwohnung. Der eine Raum ist frisch gemalert, der Boden fein säuberlich geschrubbt und die Regale mit unzähligen Büchern angenehm vollgestellt. Das andere Zimmer dagegen ist vollgemüllt. Die Dreckflusen stapeln sich, wie die Kisten voller Schrott und unbrauchbarer Dinge.

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Die Angstnabelschnur

Es ist Montagmorgen halb sechs. Draußen schneit es seit gestern Abend ununterbrochen, nachdem wir unsere Autos freigeschaufelt hatten. Meine Nacht war bereits um vier Uhr vorbei. Ich bekam kein Auge mehr zu, als mein Mann kurz nach vier das Haus verließ. Also stand ich auf, machte mir einen Kaffee und setzte mich an die Arbeit. Heute Mittag habe ich einen wichtigen Termin, der nun gut vorbereitet ist. So ist das eben mit dem frühen Wurm, oder war es doch der Vogel?

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