Alles Greta oder was?!

Lange war es hier auf diesem Kanal still. “Ach, die liebe Zeit rinnt mir unaufhörlich durch die Finger!”, könnte ich jetzt jammern. Nützen tut mir eine solche inhaltslose Jammerei nicht wirklich. Außer ich schiebe meinen Zeitmangel auf den medienwirksamen Klimawandel. Ja, na dann … Ich bin aber auch ein Fuchs. Zwinkerndes Smiley

Vorweg

Ich will mich mit meinem Beitrag nicht über das heiß diskutierte Klimatrallala beschweren. Hahahaha… Oh nein… Dafür fehlt mir nun wirklich die Zeit. Ich greife lediglich ein paar Phrasen einer gewissen Greta Thunberg auf, die durch ihr tatkräftiges Wirken-mit-Vorwürfen in die Geschichte eingehen wird.

Ganz wichtig:
Ich finde aus persönlichem Anreiz soziales Engagement super. Meine volle Hochachtung und mein größter Respekt geht an alle, die sich für ihr Thema mit Leib und Seele einsetzen. Auch an Greta, denn sie polarisiert weltweit. Abseits des Themenschwerpunkts bekommt sie dafür auch meinen Daumen nach oben.

Die Welt steht Kopf

Als das mit “Fridays for Future” losging, fand ich diese Bewegung toll. Ich gestehe, dass ich mich über die Hintergründe anfangs nicht näher informierte. Meine positive Meinung entstand rein aus den beiläufig aufgeschnappten Berichterstattungen.

“Endlich schauen die jungen Leute nicht nur YouTube-Videos.”, war mein allererster Gedanke. Ich war so naiv, dass ich dachte, die jungen Leute werden sich nach den Demos zu Gruppen zusammenrotten, um unsere Natur von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien.

Nach der x. Demo begriff ich, dass es den jungen Leuten gar nicht um den Kern der Klimazerstörung geht. Schule schwänzen ist doch so viel cooler. Ein paar Forderungen an unsere Politik sind schnell gefunden und genauso schnell auf Papierplakate (auch dafür mussten Bäume sterben) künstlerisch dargestellt. Zack, waren die neuen Klimaaktivisten geboren.

Und all dem Lärm vorweg – die 16 jährige schwedische Greta Thunberg mit Asperger Syndrom. Für ihre Erkrankung kann sie nichts. Genauso wenig für ihr Umfeld, in dem sie hineingeboren wurde. Aus meiner Sicht ist das junge Mädchen eine Marionette, um u. a. neue Wirtschaftszweige entstehen zu lassen bzw. zum Aufschwung zu verhelfen. Ihre Eltern profitieren natürlich nicht von dem Aufsehen ihrer Tochter. Oh nein…!!! Wer denkt denn sowas??? Also wirklich…!!! Zwinkerndes Smiley

Nichts auf der Welt ist von beständiger Dauer, ausgenommen die Veränderung an sich. Und in der Wirtschaft schon gleich gar nicht. Smiley Na zum Glück habe ich BWL studiert. Smiley Ach was, das weiß ich schon viel länger. Seit der 8. Klasse wurde mir betriebswirtschaftliches Wissen eingebläut. Smiley

Im Ernst, mir leuchtet vollkommen ein, dass viele bereichsneutrale Errungenschaften die Umwelt stark belasten. So blind und überdurchschnittlich naiv bin ich nun auch wieder nicht. Der Wohlstand der westlichen Welt macht bequem. Ja, ich bin auch bequem. Ich fahre bspw. lieber Auto als Bahn.

Unsere Vorfahren mussten deutlich härter und schwerer buckeln, als wir es uns heute vorstellen können und schon gleich gar nicht wollen. Allein die Vorstellung treibt mir Schweißperlen auf die Stirn. Eine Hitze heute… Zwinkerndes Smiley

Die Menschen von früher sind die Urväter und Urmütter der heutigen Wissenschaft und Grundlagen vieler Technologien, von denen wir noch immer reichlich profitieren.

Lebten unsere Ahnen wirklich mit dem Leitsatz:
“Wir zerstören die Kindheit und sämtliche Träume von Greta Thunberg, die im Jahr 2019 den Alternativen Nobelpreis gewinnt! Los Männer, Frauen, Kinder und Tiere jeglicher Art – gebt euer Bestes und treibt die Zerstörung voran!”

Kann ein so junges Mädchen (abseits ihres Asperger Syndroms, welches tatsächlich eine Besonderheit darstellt) überhaupt das begreifen, was sie sagt? Ich bezweifle, dass sie ihre hochgeschwungenen; mediendramatischen Reden selbst formuliert. Was ich dagegen nicht anzweifle, dass sie selbst daran glaubt.

Sie wird in Panik gesetzt und verbreitet dieses Gefühl achtlos in unserer kopfnickenden wachgerüttelten Gesellschaft. Alles wird mit einem Schlag hinterfragt. Jedes technologische Verfahren – für was auch immer – wird bis ins kleinste Detail analysiert. Schwachstellen werden gefunden, erfunden etc.

Leute, was in diesem dunkelschwarzen Klimaloch für Gelder verschwinden! Und da hat noch keiner eine klimaschonende Erneuerung in die Tat umgesetzt. Jetzt wird uns sogar noch der Plastikstrohhalm, an dem wir uns viele Jahrzehnte lang geklammert haben, einfach so weggenommen. Und nun? Woran halten wir uns jetzt fest? Vielleicht an einen genmanipulierter Strohhalm, der unter Wasser wächst?

Milliarden von Euros fließen in diverse Fonds und dubiose Vereinigungen, die kein Otto-Normal-Verbraucher kennt. Viele weitere Firmen bekommen von dem fett-/zuckerfreien Hype-Diät-Kuchen ein Stück ab.

Die Politik kann aber nur das Geld verteilen, was offiziell zur Verfügung steht. Also, woher nehmen und nicht mausen? Richtig, neue Steuern und Gebühren werden zukünftig unser sauer verdientes Einkommen noch mehr schröpfen.

Für eine gute Sache zahle ich gern mehr. Aber was ist, wenn all die Fonds und Vereinigungen nicht das einhalten, was uns jetzt honigsüß und theatralisch versprochen wird!?

Achja, ich vergaß … Die Wissenschaft hat neben der Partei immer recht, die haben immer recht. Wenn irgendwann ein apokalyptischer Fakt wiederlegt wird, steht bereits alternativ ein wissenschaftlichen Zweig in den Startlöchern der bestätigt: “Genauso und nicht anders!”
Eine Krähe hakt der anderen kein Auge aus. Oder war es doch, eine Hand schmiert die andere?

Greta schreit, redet und gestikuliert wild drauf los, wie eine bewegungsmotivierte Vorturnerin beim Aerobic. Es plätschern Beschimpfungen und Vorwürfe aus Gretas Teenagermund, die durchaus ihre Daseinsberechtigung haben.

Und jetzt, wie gehts weiter? Was ist ihre eigene Konsequenz, die Greta uns aktiv vorlebt? Baut sie etwa heimlich einer Zeitmaschine, um in die Vergangenheit zu reisen und die Geschichte der Klimazerstörung aufzuhalten? Wann genau begann eigentlich die gretanische Klimawende? Hach, Fragen über Fragen, die mich aus ironischer Sicht wirklich ernsthaft beschäftigen.

Hand aufs Herz: In welchen Handlungen ist Greta unseren Kindern ein Vorbild?
Eventuell darin: Wie man sich medienwirksam in Szene setzt?
Vielleicht eröffnet Greta irgendwann eine Schauspielschule für zukünftige Klima-Aktivisten.

Fred-Feuerstein-Schulmobil

Anstatt sich am Freitagmorgen VOR dem Unterricht zu treffen, um mit dem Fred-Feuerstein-Schulmobil in die Schule zu fahren, werden die Klimajünger bestenfalls mit umweltschädlichen Fahrzeugen zu den Demos kutschiert. Am Ende einer solchen Veranstaltung hinterlassen genau diese Umweltaktivisten u. a. ein Müllschlachtfeld.

Ein kleinen Tipp am Rande:
Räumt doch wenigstens euern Müll weg. Oder noch besser, bringt gar keinen erst mit.
Ein familieninterner Müllbeauftragter funktioniert bei mir Daheim im Übrigen recht gut. Er steht der “Fridays for Future”-Bewegung allerdings nicht zur Verfügung.
Müllbeseitigung bedeutet –> den Platz der Demonstration so zu verlassen, wie dieser in Beschlag genommen wurde –> das ist echt das Mindeste nach einer Demo.

Ich frage mich mittlerweile immer öfters, wie die Dinosaurier den Klimawandel erlebt haben? Hätten sie die Zerstörung ihrer Welt nicht damals schon in den Griff bekommen können? Hmmm, sie hatten keine Greta. Ja ok, ich habe mir die Frage wohl selbst beantwortet.

Verantwortung für die Zukunft

Klimawandel hin oder her. Die einen sagen es gibt keinen. Die anderen behaupten das Gegenteil. Jede Seite stützt sich auf absolut korrekte wissenschaftliche Bestätigungen ihrer Sichtweisen.

Mir ist das Klima in dem Sinne egal, weil ich einen eventuellem Wandel so oder so nicht aufhalten kann. Dafür bin ich schlicht und ergreifen zu kurz auf der Welt. Was aber nicht heißt, dass ich besonders “giftig” fürs Klima bin.

Ich gehe schon achtsam mit vielen Dingen um. Sogar meine geliebten Spaßfahrten mit dem Auto habe ich der Umwelt zuliebe eingeschränkt. Auch trenne ich mittlerweile strickt den Müll, was mir vor ein paar Jahren auch völlig gleichgültig war. Sukzessive werde ich bewusster und das aus freien Stücken. Meine Vorliebe fürs Reisen werde ich aber dennoch nicht ablegen. Das Stück Freiheit lasse ich mir von keinem nehmen. Klimawandel hin oder her…

Eigentlich müsste jetzt meine Generation bzw. alle älteren Generationen (im Vergleich zu Greta) im gleichen Maße wie Greta und ihre Partisanen auf die Straße gehen, damit wir gemeinsam in einem Meer aus Schuldzuweisungen an die längst verstorbene Vergangenheit ertrinken, die damals im Übrigen den Grundstein unseres heutigen Luxus und Wohlstands legten.

Wie dem auch sei… Auch ich trage Verantwortung für die nächste Generation. In erster Linie trage ich aber Verantwortung für mein heutiges Handeln. D. h.:

  • Ich bin dafür verantwortlich, ob ich mit dem Auto zur Arbeit oder mit dem Fahrrad zur Schule fahre.
  • Ich bin dafür verantwortlich, ob ich jede Woche mit meinen Arbeitskollegen (jeder mit seinem eigenen Flieger versteht sich) nach irgendwohin düse.
  • Ich selbst muss mich der Verantwortung stellen, ob ich preiswertes Discounterfleisch von nebenan kaufe, oder ob ich zum Bio Bauern 50 km weiter tuckre.

Wie wir wissen, sind Bio-Produkte und all die rein natürlichen Lebensmitteln nicht das, was die unterschiedlichsten Siegel uns suggerieren. Überall werden Bestimmungen und Richtlinien aufgeweicht, die das Wohl der Produzenten, aber definitiv nicht der Umwelt und deren Grundlage dienen.

In der Menschheit zählt die Quantität, nicht die Qualität. Der Preis wird von Angebot und Nachfrage bestimmt und reguliert. Das war früher so und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. In Verbindung mit der Bedürfnispyramide kann die Wirtschaft wunderbar manipulieren… Äh arbeiten, meinte ich natürlich. Zwinkerndes Smiley Eyeyey, ich und meine Milchmädchenrechnungen… Smiley

Aber zurück zum Gerede. Was nützt uns das ganze inhaltslose Geschwafel, wenn keiner bereit ist eigenverantwortlich etwas zu tun | zu verändern | zu bewirken? Freiwillig, ganz ohne Zwang? Ohne Sanktionen rückt aber kaum einer von seinem Wohlstand weg.

Kurzer Einwand:
Kommt eigentlich SANKTionen von Sankt = heilig?

Wenn es mir gut geht, warum sollte ich meine Zufriedenheit degradieren? Das zieht garantiert keine gesamtgesellschaftliche Zustimmung nach sich. Druck erzeugt Gegendruck. Und genau darin sind wir Weltmeister –> im Beschweren ohne aktiv zu werden.

Jeder Mensch braucht Grenzen, keine Frage und da meine ich nicht die Berliner Mauer. Obwohl ich erwachsen bin laut Personalausweis, soll sich in mir noch irgendwo mein ICH als ein Kind befinden. Das andere ist schon fast 12 Jahre aus mir heraus. Zwinkerndes Smiley

Das Setzen von Grenzen fängt bereits in der Erziehung an. Soll ich mein erwachsenes kindliches ICH umerziehen; es beschränken; mich radikal verändern? Erziehung ist in jeder Hinsicht ein leidliches Thema, aber heute ausnahmsweise kein Bestandteil meines Posts. Zwinkerndes Smiley

Einerseits brüsten wir uns mit Meinungsfreiheit und Demokratie und Freiheit im Sinne von “überallhin”. Anderseits wird von oben (damit meine ich nicht Gott) alles kontrolliert, bewertet, gestrichen, gelenkt, verurteilt etc.

Ist das wirklich Meinungsfreiheit?

Ein braunes, schokoladiges Produkt namens “Sachsendonat” wird umbenannt, weil ein politisches Anecken auf einmal im Raum steht. Der Kunde könnte beim Kauf bzw. beim Genuss der süßen braunen Leckerei an eine gesellschaftlich unakzeptable politische Verbindung denken und verwerfliche Schlüsse aus der braunen Süßigkeit ziehen. Ist ja überall bekannt, dass in Sachsen, speziell im Chemnitzer Umland, der braune Mo-b/ps- regiert. *IRONIE*

Blablablubb

Wir sind letztendlich in dieser Missere, weil wir Menschen immer mehr wollen. Runtergebrochen geht es – aus meiner persönlichen Sicht – nur ums Geld. Zeit ist Geld. Masse in kurzer Zeit = noch mehr Geld.

Rettet Verzicht für den Klimawandel wirklich unsere Erde? Nein, das glaube ich nicht. Viel mehr vertrete ich den Standpunkt, dass wir mit den vorhandenen Ressourcen bewusster umgehen sollten. Dazu gehört auch, nicht alles wahllos wegzuwerfen, sondern auch mal was zu reparieren, umzugestalten, wiederzuverwenden, mehrfach nutzen etc.

Neue Technologien werden derzeit in sämtlichen Bereichen erprobt, die vieles mehr ermöglichen. Hätte Rudolf Diesel damals geahnt, welche Komplikationen seine Erfindung später haben würde, hätte er vielleicht seine Idee ad acta gelegt, damit sie ein anderer findet und realisiert.

Deswegen, hört doch bitte mit der Panikmache auf. Schaut lieber, was ihr jetzt im Einzelnen tun könnt, um euer Klimagewissen in eurem eigenen Leben zu beruhigen. Es ist gut, all die Dinge via Demonstrationen anzusprechen. Es ist aber auch mal gut, mit der ganzen Panik und dem leeren Gedöns, welches überall mit unverzogener Miene verbreitet wird.

In Schockstarre oder mit Wut lässt sich nichts Gutes bewirken. Rückzug, zur Ruhe kommen und dann verantwortungsbewusst neue Wege – gern mit professioneller Hilfe – erörtern, finde ich persönlich besser. Verdammt schwer, vor allem wenn die Kacke bereits 3 x verdampft ist. Das weiß ich im Übrigen aus der Kindererziehung, die (m)eine Art von Klimawandel ist. Zwinkerndes Smiley

Und wenn ihr nichts fürs Klima tun wollte, dann ist das auch ok. Zwanghafte Bekehrungen haben noch nie zum Ziel geführt. Alles hat 2 Seiten. Es gibt kein Vorteil ohne Nachteil. Wo Licht ist, ist auch Schatten. Blablablubb…

Die Köpfe in unserer aktuellen Regierung sind nicht mehr die jüngsten. Sie werden von dem ganzen Weltuntergangsszenario sowieso nichts mitbekommen, weil sie dann selbst (r)untergegangen sind. Denn alles im Leben unterliegt dem gleichen Kreislauf aus Geburt und Tod. Ob wir wollen oder nicht, irgendwann schließt sich jeder Kreis. Auch der unserer Erde. Die Sonne verschluckt uns irgendwann mit oder ohne Plastikmüll. Zwinkerndes Smiley

Anmerkung

Umweltschutz ist wichtig. Ich befürworte Menschen, die wirklich was tun und nicht nur reden. Diese Menschen sind in der Regel leise, weil sie keine Zeit zum Schwafeln haben.

Was tue ich? Ich verwerte Plastikumverpackungen, indem ich daraus Taschen gestalte. Damit eliminiere ich nicht den Plastikmüll. Ich nutze einfach das, was schon da ist. Ich schenke dem Müll quasi ein neues Leben. Smiley

Auch bin ich mir dessen bewusst, dass ich die Thematik Klimaschutz nur sehr grob in meinem Artikel angerissen habe. Dafür kannst du mich gern verurteilen. Ich schreibe lediglich eine Sicht nieder und zwar meine, die keine Vollständigkeit hinsichtlich Recherche verspricht. Meine Worte sind ein kurzes Aufblitzen einer Problematik, die mich einerseits nervt und anderseits nachdenklich stimmt.

Wenn der Klimaschutz thematisch ausgeschlachtet wurde, wenden wir uns eh wieder dem zu, was wirklich wichtig ist. Nämlich –> einer neuen wissenschaftlichen Erkenntnis, dass kalorienfreie Lebensmitteln super gesund sind.

sacrum natura

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